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TU Berlin

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Veranstaltungen

Lupe

Gastvortrag im Rahmen des Kolloquiums "Kulturen des Wissens" am 20.05.2019, 16-18 Uhr in Raum H 2051

PD Dr. Burkhard Meyer-Sickendiek
(FU Berlin), Dr. Huseein Hussein (FU Berlin)

Deep Learning als Herausforderung für die Digital Humanities

Bis ungefähr 2014 konzentrierten sich die "Digital Humanities" primär auf die Schaffung, Verbreitung und Nutzung digitaler Editionen und Repositorien. Seit den letzten fünf Jahren ist dagegen ein zweiter, computergestützter und stärker mathematischer Ansatz entstanden, den man als "Computational Humanities" bezeichnet hat, da er sich weit stärker auf Methoden des sogenannten „tiefen Lernens“ konzentriert. Ein frühes Beispiel sind die Worteinbettungen zur Rekonstruktion von sprachlichen Verbindungen von Wörtern wie etwa word2vec, fastText und GloVe. Unser von Volkswagen gefördertes Projekt "rhythmicalizer" wendet Methoden des tiefen Lernens in der Literatur- und Kulturwissenschaft an. In diesem Projekt werden poetische Texte der Website "lyrikline" auf rhythmische Mustern jenseits der klassischen Metrik hin untersucht und klassifiziert, was insbesondere für unser poetologisches Verständnis von moderner und postmoderner Lyrik sowie für deren adäquate Übersetzung wichtig ist. In unserem Vortrag werden wir sowohl feature-basierte als auch neuronale Klassifikationen erläutern, vor allem im Hinblick auf die Nutzung sogenannter „charakter-embeddings“, die ein jeder aus dem eigenen Handy kennt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Kombination von Audio- und Textdaten, was auch für andere Bereiche wie z.B. Film-Dubbing von Interesse ist.



Gastvortrag im Rahmen des Kolloquiums "Kulturen des Wissens" am 01.07.2019, 16-18 Uhr in Raum H 2051

PD Dr. Peter Berz
(TU Berlin/HU Berlin)

Insektensterben



Zurückliegende Veranstaltungen 

Abendvortrag am Freitag, den 4. Mai 2018, um 19:30 Uhr im Hörsaal H 0110 der TU Berlin  Prof. Dr. Wolfgang Pircher (Universität Wien, Institut für Philosophie)

Regelkünste

Kybernetik und Operational Research hatten durchaus unterschiedliche militärische Karrieren. Während Norbert Wiener die vergeudete Zeit beklagte, die er mit der Konstruktion einer automatisieren Flugabwehrkanone zubrachte, wurde dem OR ein positiver Verstärkungseffekt schon bei der Luftschlacht um England zugeschrieben. Als nach dem Weltkrieg die Sache der Kybernetik langsam ins Laufen kam, konnte das OR schon eine zivile Karriere vorweisen, die im Versuch bestand, Planungsaufgaben u.a. für verstaatliche Betriebe zu optimieren. Der amerikanische Ableger (Operations Research) übte sich derweilen in der Kalkulation von Atomkriegen. Hinter dieser martialischen Fassade verbirgt sich nichtsdestotrotz eine interessante Geschichte der Interdisziplinarität.

Dazu wird hiermit herzlichen eingeladen. Der Vortrag findet Im Rahmen des Workshops „… und das noch nicht Regelbare regelbar machen.“ Zum Verhältnis von Kybernetik und Geisteswissenschaften (4./5. Mai 2018) statt. Er wird vom Fachgebiet Literaturwissenschaft der Technischen Universität Berlin in Kooperation mit dem Fachgebiet Medienwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin veranstaltet.

  • Unser YouTube Kanal TUBerlinLiteratur, auf dem wir Aufnahmen von Vorträgen und Fachveranstaltungen veröffentlichen.
  • Laufende Aktivitäten veröffentlichen wir auf unserem Blog.

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