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TU Berlin

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Hon.- Prof. Dr. Thomas Hettche

Lupe

Technische Universität Berlin
Institut für Philosophie, Literatur-, Wissenschafts- und Technikgeschichte
Fachgebiet Literaturwissenschaft mit dem Schwerpunkt Literatur und Wissenschaft
Sekr. H 61
Straße des 17. Juni 135
D-10623 Berlin

Sprechzeiten

in der Vorlesungszeit: nach vorheriger Vereinbarung

Sekretariat

Katharina Busch
Sekr. H 61, Büro H 2047
Telefon: +49 (0)30 314-23611
Fax: +49 (0)30 314-23107
E-Mail:

Persönliche Webseite: www.hettche.de

Vita

Thomas Hettche, 1964 am Rand des Vogelsbergs geboren, studierte Germanistik, Philosophie und Filmwissenschaft in Frankfurt am Main und wurde dort 1997 mit »Animationen«, einen medienhistorischen Essay über Venedig, promoviert. Er lebt als freier Schriftsteller in Berlin und in der Schweiz. 

Thomas Hettche debütierte 1989 mit dem Roman »Ludwig muß sterben«. Es folgte 1992 der Erzählungsband »Inkubation« und 1995 »Nox«, ein Roman, der in der Nacht des Mauerfalls in Berlin spielt. »Der Fall Arbogast« von 2001 hat die Geschichte eines Justizirrtums der Nachkriegszeit zur Grundlage und wurde in über ein Dutzend Sprachen übersetzt. 2003 erschien »Stellungen. Vom Anfang und Ende der Pornographie« mit Nachdichtungen von Sonetten Pietro Aretinos. 2006 publizierte Hettche den USA-Roman »Woraus wir gemacht sind« und im folgenden Jahr »Fahrtenbuch 1993-2007«, eine Auswahl seiner Essays, Feuilletons und Reportagen. 2010 veröffentlichte er den Roman »Die Liebe der Väter«, der in den Raunächten auf Sylt spielt und die Nöte eines Vaters und seiner halbwüchsigen Tochter zum Thema hat, 2012 den Essayband »Totenberg«, eine intellektuelle Autobiographie in zehn Gesprächen, 2014 den Roman »Pfaueninsel«, der von dem kleinwüchsigen Schloßfräulein Maria Dorothea Strakon erzählt, die von 1810 bis 1880 auf der Pfaueninsel in der Havel vor den Toren Berlins lebte. 2017 erschien von ihm »Unsere leeren Herzen. Über Literatur.« 

Thomas Hettche publiziert Essays und Reportagen u.a. in »Sinn und Form«, der »Frankfurter Allgemeinen« und der »Neuen Zürcher Zeitung«, hat 1999 die Online-Anthologie »NULL« herausgegeben, eines der ersten deutschsprachigen Literaturprojekte im Internet, war 1995-1999 Juror des Ingeborg-Bachmann-Preises in Klagenfurt, hatte 2003 die Poetik-Dozentur der Mainer Akademie der Wissenschaften inne, war im selben Jahr Artist in Residence des Collegium Helveticums der ETH Zürich, von 2002-2015 Juryvorsitzender des »Spycher: Literaturpreises Leuk« und Herausgeber der »Edition Spycher« im Dörlemann-Verlag in Zürich und 2016 Fellow des Kulturwissenschaftlichen Kollegs Konstanz. 

Thomas Hettche wurde u.a. mit dem Rauriser Literaturpreis und dem Robert-Walser-Preis ausgezeichnet, dem Ernst-Robert-Curtius-Förderpreis für Essayistik, dem Rom-Preis der Villa Massimo, dem Spycher: Literaturpreis Leuk und dem Premio Grinzane Cavour. Er stand 2010 auf der Long-List, 2006 und 2014 auf der Short-List zum Deutschen Buchpreis, erhielt den Düsseldorfer Literaturpreis, den Wilhelm-Raabe-Preis, den Bayerischen Buchpreis, den Solothurner Literaturpreis, den Wolfgang-Koeppen-Preis der Hansestadt Greifswald und den Herrmann-Hesse-Preis.

Thomas Hettche ist Mitglied des PEN und der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.

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